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Freitag, 21. Mai 2010

18 April 2010 Durch Brandenburg an der Havel



Morgens war es warm, aber ich hatte nicht sofort die Kraft aufzustehen. Dann alles zusammengepackt und danach erst den Platten am Hinterrad gesehen. Wieder alles runter und den Reifen an einer großen Lache auf der Wiese geflickt. Eine Stunde später war ich abfahrtbereit. Es ging weiter über Zachow, Gutenpaaren, Roskow, Weseram. Auf der Karte stand, es soll hier ein Hügelgrab geben. Auf Verdacht frage ich einen Mann bei der Gartenarbeit. Er sagt, das wäre da vorne bei der Bushaltestelle, aber dort sähe man nicht viel bis garnichts. Trotzdem stelle ich mein Rad ab und gehe über die große Blumenwiese auf ein paar verdächtige Hügel zu, wie ich sie schon von anderen Stellen her kannte. Nach einer viertel Stunde ungefähr gab ich die Suche auf und kehrte mit Fotoapperat und Durst zum Rad zurück. Wenn dort etwas ist, dann entzieht sich das meinem Blick völlig. Ich fahre weiter über Klein Kreutz, Pfänderbucht nach Brandenburg. Hier kann ich den Reifen aufpumpen und schieße noch ein paar Fotos von der Stadtmauer, dem Dom und einer Kirche. Immer wieder auf der Fahrt muß ich Leute nach fragen, weil sich die Wege oft nicht ohne weiteres aus der Karte erschließen lassen. Werde dann wie so oft auf die Straßenwege verwiesen. Durch Plaue durch fahre ich dann noch über Neubensdorf bis hinter Herrenhölzer. Ich fahre schließlich in den nahen Kiefernwald und raste dort.

17 April 2010 Von Zuhause bis Zachow


Um viertel nach Sechs bin ich aufgewacht, habe kurz meditiert. Die Sachen hatte ich schon am Vortag gepackt gehabt, habe aber noch trotzdem viel Zeit zum Zusammensuchen einiger kleiner Dinge gebraucht. Dann bin ich schließlich aufgebrochen und habe am Abend feststellen müssen, daß ich doch noch meine Routenplanung vergessen hatte - nicht jedoch die Fahrradkarten. Der Tacho hatte sich auch verabschiedet, zeigte nur noch die Zeit an. Dann kam noch ein Platten hinzu. Rollsplitt hatte meinen Reifen trotz Punctureschutz durchbohrt. Mit bloßem Auge habe ich das Loch flicken können und bin dann halbplatt bis zur nächsten Tankstelle weitergefahren. Dann weiter in die Dallgower Heide, die sich als Sandgrube entpuppte und schwer zu durchfahren war. Schließlich lud, wie so oft, eine Feuchtwiese zum Übernachten ein. Mitten in der Nacht, so um ein Uhr, wache ich auf und mir ist kalt. Ich schließe den dicken Schlafsack, den ich zuvor als Decke verwandt hatte und heize mich total auf. Ein Hund kläfft und ich denke mir, der Ärmste, die haben ihn bestimmt rausgeworfen und er fühlt sich von der Kälte total angegriffen und kläfft deshalb, um den "Feind" loszuwerden. Schließlich schlafe ich ein.



Im Zelt liegend noch speckig



Zwei Grauenten auf der Feuchtwiese bei Zachow
Da dachte ich noch, die wären eine Ausnahme


Feuchtwiese bei Zachow

Das erste Mal aufbauen.
Zum Schlafen bereit gemachtes Zelt